Standort Berlin Lichterfelde

Wir könnten überall sein.

Der Standort ist eigentlich egal. Aber wir sind gerne in Berlin. Dieser Großstadt mit der Lizenz zur permanenten Selbsterneuerung, die ständig - und nicht ganz selbstzerstörungsfrei - damit beschäftigt ist, ihre eigene hausgemachte Vielfalt zusammenzuhalten, ihr Wachsen und Reifen zu verstehen und zu steuern, und den dabei unumgänglichen Deformierungen und Rückschlägen nicht zu erliegen, sowie die dabei entstehenden Wunden zu lecken, ihre gewachsenen sozialen Unterschiede irgendwie doch noch zu vereinen, die Wahnsinns-Kulturkräfte, die von außen in sie "reindrängen", zu verdauen, zu verschmelzen, zu verdrängen, zu sortieren oder wieder rauszuschmeißen - und die somit niemals still steht.
Und das ist ganz schön viel für eine kleine, irgendwie manchmal fast "pubertierende" Großstadt, die noch gar nicht so sehr begriffen hat, das sie eine ist, die noch übt, eine zu sein, aber dabei nur ahnt, das sie "eigentlich schon irgendwie" eine ist, und von anderen natürlich längst so gesehen wird...

...eh' wir uns aber einen Knoten in den eigenen verkopften Bandwurm knippern, sollten wir mal luftholen, denn:

Wir sind gern in Berlin, weil wir auch so sind.

Warum dann Lichterfelde? Ist doch spießig!
Tja, dumm gelaufen. Oder wie jetzt...
Aber hier fanden wir den Ort unserer Balance.
Ein Haus zum Leben und Arbeiten. Für uns, unsere Kinder, Kaminfeuer, Tonstudio, Klavier, Katze...
10 Minuten Weg auf die Felder, die es wirklich gibt, samt Highland Cattle und Pferdezucht...
12 Minuten Fahrt mit dem Regionalexpress zum Hauptbahnhof, der wirklich gebaut wurde und auch funktioniert (im Gegensatz zum neuen Flughafen, der noch laufen lernen muss - übers Fliegen sprechen wir dann irgendwann später...).

Lichterfelde hat Land- und Stadtanbindung, alles an Freizeit-, Einkaufs-, Arzt-, Therapeuten-, Yoga- und Schulangeboten, was man bis zur theoretischen Rente benötigt und garnicht sooooo spießige Nachbarn, wie wir anfangs dachten.
Wir haben hier tolle kreative Menschen kennengelernt, Ex-Nonnen und Ex-Feuerwehrmänner, Weltliteraturlektorinnen und Sterneköcheassistenten, dabei ganz wunderbare Nachbarn und Freunde gefunden und ein Netzwerk, das noch Facebookfrei (!) und ohne Latte Macchiato* (das ist ein modernes heißes Milchsüppchen, manchmal auch nachweisbar kaffeehaltig...) funktioniert.

Im Frühjahr 2014 konnten wir nun unsere Räume erweitern und endlich unser Café eröffnen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnunszeiten usw. unter -> Einkaufen -> Unser Café und Kaufladen. Bitte Klicken!

 

* einen der besten gibt es übrigens bei uns :-)) ... so sehen das unsere Cafékunden...